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 ~*Schatten der Vergangenheit*~

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Dark Angel



Anzahl der Beiträge : 379
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BeitragThema: ~*Schatten der Vergangenheit*~   So Jan 04, 2009 7:17 am

Hier mal meine erste FF,bei der es sich um eine TH-FF handelt.

Die Schatten der Vergangenheit


Disclaimer: Die Personen der Band Tokio Hotel gehören sich selbst und leider nicht mir. Deshalb habe ich sie mir für diese FanFiction nur ausgeborgt,
andere vorkommende Personen sind gänzlich meiner Fantasie entsprungen und Parallelen bezüglich gewisser Vornamen und Personen sind rein zufällig^^
Ich will hiermit niemandem schaden und auch nicht irgendwelche Gerüchte etc. in die Welt setzen; alles reine Fantasie, fiktiv eben


Kapitel 1

E s war eine schwüle Sommernacht im Jahre 2008.Die Temperaturen waren auf ihren Höchstmaß und der Kalender zeigte den Monat Juli an. Schon seit Jahren hatten wir nicht mehr so einen heißen Sommer gehabt und es wäre echt nicht verwunderlich,wenn dies der heißeste Sommer des kompletten Jahrhunderts werden würde,welches ja gerade erst seinen Ursprung hatte. Nun lag ich da in meinem Bett und konnte einfach nicht den Schlaf finden,den ich doch gerade zur Zeit so dringend benötige. Ich konnte mich nicht entscheiden,ob ich die Augen aufmachen oder geschlossen halten sollte. Und die rechte Schlafposition war auch nicht einfach zu finden. So,blieb mir nichts anderes übrig,als mich die ganze Zeit von einer zur anderen Seite zu wälzen.
Auch wenn ich es noch so sehr versuchte,ich fand einfach keinen Schlaf. Zu aufgewühlt sah es in mir aus. Zu sehr nagte die Furcht in mir. Die unbeschreibliche,zermürbende Furcht,vor diesen Szenen,die mich schon seit Monaten in meinem Träumen heimsuchten. Es war zwar nur ein Spiel der Gedanken und Fantasien während meiner Schlafphase,doch fühlte sich alles so real an. Ich konnte den Schmerz die Leidenschaft,die Begierde und diese Anziehungskraft förmlich spüren. Ja,teilweise hatte ich das Gefühl,dass ich jede kleine Einzelheit mit all meinen Fasern und Sinnen spüren kann. Es ist echt einfach nur unheimlich...was passiert da nur mit mir?Werde ich verrückt?Bin ich schizophren?Oder besitze ich nur an hohes Maß an Fantasie?Ich habe Angst!Angst vor dem Unbekannten. Ja,sogar eine gewisse Angst vor mir selbst.

Schon beim Gedanken,an diese Momente des Grauens beginnt mein ganzer Körper zu erschaudern. Ich spüre wie sich jedes noch so feine Härchen bei mir aufstellt. Ich zitter...mein ganzer Körper bebt förmlich vor Furcht und ja sogar ein kleines Stück vor Erregung.
Ich beschließe aufzustehen,um mir ein Glas Wasser zu holen. In der Küche gieße ich mir das Glas zur Hälfte mit Wasser voll und gehe anschließend auf meine Balkontür zu. Die Hitze in der kleinen Wohnung ist kaum noch auszuhalten und so beschließe ich,dass ich heute sowieso keinen Schlaf mehr finden werde und mich deshalb genauso gut gleich auf dem Balkon setzten könnte.
Nun sitze ich auf dem Balkon und fragte mich abermals,was es nur mit diesen dunklen,geheimnisvollen Träumen auf sich haben könnte. Mein Kopf beginnt zu rotieren und ich lasse die Träume der letzten Monate Revue passieren. Alles fing damit an,dass mich eine mysteriöse Gestalt in meinen Träumen heimsuchte. Diese Gestalt hatte kräftige,wohl geformte und kräftige Hände. Diese Händen probierten wie Klauen nach mir zu greifen und immer kurz bevor sie mich erhaschten,wachte ich immer schweißgebadet auf.
Ein paar Wochen auf diese Träume folgten Stück für Stück weitere Details. Als Nächstes nahm ich die Umrisse dieses Menschen...obwohl ist dieses Wesen denn als Mensch zu bezeichnen?So,mysteriös,düster und unmenschlich es sich gebar?
Ich sah den Umriss eines starken mit Muskeln bepackten Etwas. Seine ganzen Bewegungen zeugten voller Kraft und Anglitz,dass es anziehend und abstoßend zu gleich war.
Und die Kleidung dieses Wesens schien auch nicht von dieser Welt oder soll ich eher sagen,Zeit zu sein. Zunächst dachte ich,er würde einen Mantel tragen,aber von Traum zu Traum merkte ich,dass es sich um eine Art Umhang oder Cape handelte. Dieses samtene Kleidungsstück reichte der dunkelen Bedrohung bis zu den Knöcheln. Das restliche Erscheinungsbild ließ auch auf einen erlesenen Geschmack schließen. Das Wesen war von Kopf bis Fuß in edelsten Zwirn gehüllt.

Nachdem mich das ominöse Wesen schon Wochen lang in meinen Träumen heimgesucht hatte,erschien plötzlich eine zweite Person in meinen Träumen,die sich bei ihren Besuchen mit der Schreckensgestalt ablöste. So,war entweder die eine oder andere Person in meinen Träumen vertreten. Nie erlebten man sie in ein und den selben Traum. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los,dass zwischen den Beiden ein Band,eine Art Verbindung besteht.
Aber die Person,die als zweites den Platz in meinen Träumen einnahm,war mir im Gegensatz zu diesem Mysterium nicht unangenehm. Nein,ich freute mich,wenn diese Person in meinen Träumen auftauchte .Diese Person war mir sehr sympathisch und stellte für mich das Idealbild eines Mannes da. Auch wenn ich diese Person noch nie real gesehen habe,begann ich tiefe Gefühle für sie zu entwickeln.
Diese Person war mir im Vorfeld schon bestens bekannt,da das Gesicht die Gazetten und Fernsehprogramme weltweit zierte. Diese Person,die mich verzaubert hatte ist,Gustav Schäfer,der Drummer der Band Tokio Hotel.



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Dark Angel



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BeitragThema: Re: ~*Schatten der Vergangenheit*~   So Jan 04, 2009 7:17 am

Kapitel 2

1769

Wir schrieben das Jahr 1769.Um genau zu sein den Anbruch des Frühlings 1769. Auf einem Feld im Münsterland herrschte reges Treiben der Bauersleut und der reisenden Hilfsarbeitern. Nach einem Jahr der Dürre waren die Bauern besonders motiviert eine ertragbringende Ernte zu erwirtschaften. Deshalb ließen die Bauern Hilfsarbeiter aus allen Regionen kommen,um ihnen beim Anbau zu helfen. Durch die klägliche Ernte hatten die Bauern nicht viel Geld,um die tüchtige Arbeit der Hilfsarbeiter zu entlohnen. Aber da generell durch die Güterknappheit in allen Bevölkerungsschichten die Speisekammern eher spärlich bestückt waren,reichte den Hilfsarbeitern eine kleine Mahlzeiten und ein Obdach völlig aus. Sie arbeiteten für das Allgemeinwohl und gegen den Hunger,der in der Bevölkerung herrschte. So,sah man Bauernlümmel, Herumtreiber und die Söhne aus gut betugten Häusern,Hand in Hand in völliger Eintracht zusammenarbeiten. Niemand hielt sich für was besseres,da alle gleich vom Hunger geplagt waren und nun wussten,was verzichten heißt.
Unter ihnen war der 16-Jährige Peter. Peter war ein drahtiger,junger Bursche,dem sein freches Mundwerk schon des Öfteren fast um Kopf und Kragen gebracht hätte. Sein Vater besaß eine Schokoladenfabrik,die weltweit ihre Waren verschiffte. An Bildung erhielt Peter nur das Beste vom Besten,da seine Eltern ihn von den besten und anerkanntesten Privatlehrern unterrichten ließen. Aber der Bengel war sich seines Privilegs nicht im geringsten bewusst und nahm dieses kostbare Gut als selbstverständlich hin. Er stolzierte wie ein Gockel durch die Straßen seiner Stadt. Er war sich über den gesellschaftlichen Stand seiner Familie vollkommen bewusst und genoß die mit Neid gefüllten Blicke der meisten Stadtbewohner.
Aber der junge Herr hatte auch eine andere Seite. Von Natur aus war er sehr rebellisch veranlagt und verurteilte die zum Teil menschenverachtende Grundeinstellung seines Vaters,der alle Menschen die vom Rang her unter ihm standen,mit Verachtung strafte.
Peter hingegen war ein Menschenfreund,der leidete,wenn es anderen Menschen schlecht ging. Er wollte für jeden stets das Beste und die Armut versetzte ihm jedes Mal einen Stich ins Herz.
Diese Art erachtete sein Vater als Schwäche und deshalb waren Streitigkeiten zwischen Vater und Sohn an der Tagesordnung.
Eines Tages eskalierte der Streit zwischen den Beiden. Es wurden eine Menge unschöner Dinge gesagt und u a viel auch vom Vater der berühmte Satz „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst“.Als Peter diesen Satz aus dem Mund seines tyrannischen Vaters hörte,packte er seine sieben Sachen zusammen,nahm sein gesamtes erspartes Vermögen und verließ in völliger Wut,sein Elternhaus. Sein Vater dachte nicht einmal im Traum daran,seinen Sohn aufzuhalten und rief ihm statt dessen“Wenn du jetzt gehst,dann brauchst du auch gar nicht mehr wiederkommen“ hinterher.
Im Anschluss an diese Szene wanderte Peter Wochen durch die Gegend,ohne ein konkretes Ziel im Hinterkopf zu haben. Sein Weg führte ihn über Wiesen und Felder und von Stadt zur Stadt.
Eines abends führte ihn sein Weg in eine dunkle Spelunke,wo er sich prompt an die Bar setzte und einen Rotwein orderte.
Dort kam Peter mit dem Wirt ins Gespräch,welcher ihm erzählte,dass sein Sohn Erntehelfer beim Bauern Köster ist und mithilft,dass die Hungersnot abgebaut wird. Peter war von der Idee als Erntehelfer zu arbeiten ganz angetan und machte sich am nächsten Tag auf den Weg zum Kösterhof.
Nach einem Tag und eine Nacht erreichte er den Köster Hof und fragte beim Hofherren um eine Anstellung.
Der Hofherr meinte zu ihm,dass er stets junge,kräftige Burschen suche,die ordentlich mit anpacken können. Desweiteren sagte er ihm,dass er ihn nicht finanziell entlohnen könne,da die Ersparnisse aufgrund der Dürre im letzten Sommer eher spärlich bemessen waren. Was er ihm aber bieten könne,wäre ein trockener Platz zum Schlafen und Essen.
Peter musste nicht lange überlegen und nahm das Angebot seines neuen Arbeitgebers sofort und ohne nachzudenken an.
Die Tage vergingen und Peter lernte den harten Alltag als Erntehelfer kennen. Seine Knochen taten ihm weh und er merkte zum ersten Mal Muskeln an Stellen,die er nie zuvor wahr genommen hatte. Zum ersten Mal in seinem Leben wusste er,was harte Arbeit wirklich bedeutete. Durch die körperliche Ertüchtigung begann sich Peters Körper zu verändern und man konnte seinen Muskeln förmlich beim Wachsen zusehen.
Zum ersten Mal in seinem Leben genoß Peter keinen Sonderstatus aufgrund seiner Herkunft,sondern war einer von vielen und so wurde er wie jeder andere der Arbeiter behandelt.
Morgens mit dem ersten Hahnenschrei stand Peter aus seinem Nachtlager in der Scheune auf und kehrte erst am späten Abend vom Feld zurück. Bei der Rückkehr am Abend erwartete die Männer immer ein für dich Zeit reich gedeckter Tisch und nachdem sie gespeist hatten,fiel Peter meist total erschöpft in sein Bett und schlief bis zum nächsten Morgen durch. Mittags versorgte die Bauersfrau Gertraude die Arbeiter mit Stullen,welche sie ihnen aufs Feld brachte.
Doch eines Tages erkrankte die Bauersfrau an Schwindsucht und somit war es ihr nun nicht mehr möglich,die Männer zu umsorgen. Somit trat ihre älteste Tochter Maria an ihre Stelle. Von nun an sorgte sie für das leibliche Wohl auf dem Hof.
Eines Tages,als sie den Männern ihre Brotzeit brachte,erblickte Peter sie zum ersten Mal. Es traf ihm wie ein Blitz und ein kribbelndes Gefühl machte sich in seiner Magengegend breit. In seinem ganzen bisherigen Leben hatte er noch nie so empfunden. War das Liebe und war das dieses Gefühl,wovon die ganze Welt sprach? War das die Liebe?
Aber auch Maria erschien es nicht anders zu ergehen. Als sich ihrer Blicke bei dieser Begegnung trafen,machten sich auch in Ihr diese Gefühle breit. Beide waren zunächst total perplex und wollten sich der Situation entziehen. Die neuen Empfindungen verängstigten sie.
Nach etlicher Zeit nahm Peter seinen ganzen Mut zusammen und fragte sie,ob sie nicht des Abends mit ihm spazierengehen möchte. Maria zögerte zunächst und hatte vor der Reaktion ihres Vaters Bedenken. Doch Peter ließ nicht locker und ließ sie wissen,dass er nach dem Essen hinter dem Hof auf sie warten würde und es ihre Entscheidung wäre,ob sie ihn von diesem Warten erlösen würde.
Die restliche Arbeitszeit war Peter tierisch nervös und fragte sich stets,ob seine Herzdame wohl erscheinen würde. Am besagten Abend war das Essen für ihn eine endlos scheinende Qual und er hoffte,dass das Essen schnell vorüber wäre.
Nach dem Abendbrot wartete er,wie versprochen hinterm Hof und war gespannt,ob seine Liebste wohl erscheinen würde. Nachdem sie lange mit sich gerungen hatte,tauchte Maria nach einer Ewigkeit dennoch auf. Und guckte die erste Zeit immer leicht ängstlich um sich,um sich zu vergewissern,ob ihr alter Herr nirgends zu sehen war. Aber ihre Besorgnis verlief zunächst ohne große Problematik.
Die heimlichen Treffen der Beiden ging nun munter weiter und so sahen sich die Beiden nun beinahe jeden Abend heimlich und schlichen still und heimlich vom Hof. Nach dem dritten Treffen erfolgte der erste zärtliche Kuss der beiden,denn sie zunächst etwas verkrampft und unbeholfen unter einer Linde im Wald austauschten. Für Beide war es ein besonders zärtlicher Moment und zu spürten zum ersten Mal den Moment des vollkommenen Glücks. Nie zuvor waren sie einem Menschen so nah gekommen.
Doch eines Nachts übermannten sie ihre Gefühle und ihr Verlangen siegte über ihren Verstand. Noch während ihres Spazierganges in den Wald fielen sie plötzlich voller Leidenschaft und Verlangen im väterlichen Feld über einander her. Ihre Lust kannte nun keine Grenzen mehr und die zwei Liebenden begannen sich die Kleider vom Leib zu reißen. Sie streichelten und liebkosten sich am ganzen Körper und lernte den anderen förmlich von Kopf bis Fuß kennen und lieben.
Doch die Beiden ahnten nicht die lauernde Gefahr. In dieser hormongeladenden Sommernacht,erwachte zum ersten Mal der Gutsherr aus seinem sonst so tiefen Schlaf und bemerkte das Fehlen seiner ältesten Tochter. Voller Sorge trieb es ihn nun hinaus in die Nacht,um nach ihr zu suchen. Mit seinem Knüppel und mit einer Laterne bewaffnet zog er los,um seine geliebte und voller Unschuld anmutenden Tochter zu suchen. Zunächst suchte er die Stallungen nach Maria ab und als dort seine Suche vergeblich war,machte er sich zu seinen Feldern auf. Mit jedem seiner Schritte stieg seine Sorge um sein geliebtes Töchterlein.
Bei Maria und Peter war mittlerweile die Ekstase und die Gier nach mehr auf dem Höchstpunkt angekommen und somit gaben sie ihren Gelüsten nach und verschmolzen zu eins. Nun waren sie in völliger Eintracht vereint und Momente höchsten Glücks stiegen in ihnen auf. Vor lauter Glück und Freude,stiegen Beiden die Tränen ins Gesicht.
Aber kurzer Zeit später wurde ihr Glück von einem entsetzlichen Schrei gestört und Peter spürte nur noch einen harten Schlag.
Als Peter wieder zu sich kam,merkte er starke Hände,die mit festem Griff seine Kehle umschlungen hielten. Als er die Augen öffnete,sah er in das wutverzerrte Gesicht des Bauerns.
Er blickte um sich,um zusehen,wo seine Liebste abgeblieben war. Doch von Maria war weit und breit keine Spur.
Von der hasserfüllten,flüsternden Stimme des Bauerns,wurde Peter in die Realität zurück geholt.
Die Stimme wisperte ihm zu,dass er ihn am liebsten mit eigenen Händen erwürgen würde,doch dass er für so ein kleines Stücken Dreck nicht sein Leben ruinieren würde und seine Familie in Stich lassen würde. Er befahl Peter,dass er auf der Stelle verschwinden solle,denn ansonsten könne er für Nichts mehr garantieren. Er solle sich niemals wieder in die Nähe seiner Tochter wagen und sich niemals mehr in dieser Gegend blicken lassen.
Daraufhin ließ der Bauern Peter aus seinem Griff entgleiten und Peter begann aufzustehen und um sein Leben zu rennen.
Als er im Wald,der Ort ihrer zarten,zerbrechlichen Liebe,ankam,brach er schluchzend und in Tränen aufgelöst,auf dem Waldboden zusammen zu sacken.
Auch als es schon längst tiefste Nacht war,verharrte er in dieser Position und war immer noch völlig im Tränenmeer versunken. Er dachte an all die schönen Moment des vollkommenden Glücks und es schmerzte ihn,dass ihr Band nun für immer zerbrochen sei.
In seiner Trauer bemerkte er nicht die teuflische Gefahr,die ihn nun schon seit Minuten beobachtete.
In seinem Schmerz hätte er nie erahnt,welcher schicksalhafte Moment ihn nur kurze Zeit später erwarten würde.
Schon seit Ewigkeiten beobachteten ihn zwei dämonische Augen. Die bös funkelnden Augen filzten den Burschen von oben bis unten. Von Moment zu Moment füllten sich diese Augen mit ungeheuerlicher Gier. Nach einer Weile sprang die Bestie aus ihrem Versteck und packte sich lüsternd und vor Verlangen zuckend ihre hilflose Beute.
Peter schrie vor Schreck auf. Doch vergebens. Er sah nur noch zwei spitze,tierartige Zähne aufblitzen,die sich nur Sekunden später lüsternd in seinen Hals bohrten. Peter versuchte sich den Klauen des Monsters zu entziehen,doch er war zu schwach,um diesen kräftvollen,majestätischen Wesen entgegen zu wirken. Momente später verwandelte sich die Angst und der Wille sich zur Wehr zu setzten,in unendliche und unmenschliche Lust. Peter genoß nun das kribbelnde,erotische Gefühl,dass sich in ihm breit machte. Und bei jedem Tropfen Blut, den seinem Körper entnommen wurde,stieg in Peter die Lust und ein erotischer Höhepunkt rückte immer näher. Er bebte vor Ekstase und sein Körper begann vor Geilheit zu zucken. Je mehr der Lebenssaft schwand,umso mehr stöhnte Peter auf. Peter war nicht mehr Herr seiner Sinne und verstand nicht,was grad mit ihm passierte und was für ein Spiel seine Gedanken mit ihm spielten.
Kurz bevor der letzte Blutstropfen aus Peter schwindete,biß sich die Bestie in den Arm und befahl dem hörigen Peter zu trinken. Wie ein Trance führte Peter seinen Mund zum Arm der dunklen Gestalt. Peter saugte nun Tropfen für Tropfen in sich auf. In ihm stieg die Gier nach mehr. Nachdem Peter reichlich vom Wesen getrunken hatte,befahl es ihm aufzuhören. Das Blut in Peters Adern rauschte und sein Herz pochte wie wild. Abermals vergruben sich die scharfen Eckzähne in Peters Hals und nun erlosch dann auch der letzte Atemhauch in ihm,.
Am nächsten Morgen fanden ein paar seiner ehemaligen Kollegen,Peters Leichnam im Wald. Die Männern erschraken zu tiefst. In ihrer Verzweiflung brachten sie Peters leblosen Körper zum Gutshaus. Als der Bauern den leblosen Jungen sah,machten sie gemischten Gefühle in ihm breit. Zum Einem war er zu tiefst geschockt über den leblosen,farblosen Körper des Jungen,doch zum Anderen erfüllte sein Körper ein zufriedenes Gefühl.
Doch seine Gedanken wurden jäh unterbrochen,als er denn schmerzerfüllten und voller Leid klingenden Schrei seiner Tochter Maria hörte.
Noch während sich der Bauern umdrehte brach seine geschockte Tochter vor den Augen ihres Vaters,über der Leiche ihrer großen und bis dato einzigen Liebe zusammen.
Maria erlitt einen Nervenzusammbruch und war es Tage nach dieser Tragöde in der Lage,ihr Bett zu verlassen.
Somit verpasste sie auch die Beerdigung ihres Liebsten,die nach alter Sitte einem Tag nach dem Versterben erfolgte.
Peter wurde in einer alten,morschen Holzkiste zu Grabe getragen und fand seine letzte Ruhestätte auf dem kleinen Dorffriedhof.
Alle seine Arbeitskollegen und sogar der Bauer nahmen Abschied an seinem Grab. Immer noch zu tiefst schockiert über den plötzlichen Tod des Jungen.Sie fragten sich,warum der Junge so früh sterben musste und warum gerade er dem Wolf zum Opfer fallen musste.
Doch niemand erahnte,dass die Bissspuren nicht von einem Wolf herrührten.
Und schon gar niemand ahnte,welch teuflischer und unwirkliche Momente erst in dieser Nacht erfolgen würde.
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